Berufsbilder zu Klima und Luft

Gezielte Maßnahmen, Gesetze und Verordnungen helfen mit, das Klima zu schützen und die Mensch und Tier vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren. Die unzähligen Berufsmöglichkeiten im Bereich „Luft und Klima “ leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt. Diese Woche stellen wir folgendes “grüne” Berufsbild vor:

UmweltmesstechnikerIn, bzw. -analytikerIn

Dieses Berufsbild gehört zum Stammberuf „Messtechnik“ und beschäftigt sich mit der Steuerung, Überwachung und Kontrolle von Emissionen und Immissionen. Damit meint man vor allem feste, flüssige oder gasförmig verunreinigte Stoffe, die auf den Menschen und/ oder auf die (un-)belebte Natur einwirken (z.B. Schadstoff-, Wärme- oder Lärmimmission sowie Elektrosmog).

Tätigkeiten

Schadstoffmessung

  • die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Grenzwerte in Luft, Wasser und Boden wird beobachtet
  • Messung von Luftschadstoff-Ausstoß
  • Bobachtung klimatischer Bedingungen und Witterungsverhältnisse
  • Messung von Lärm (zum Beispiel von  Verkehr oder Produktionsbetrieben)

Gewässerkontrolle

  • Untersuchung der Reinheit von Wasserproben (z.B. in Industrieanlagen)
  • Untersuchung der Grundwasserbelastung (z. B. durch Deponien)


Beschäftigungsmöglichkeiten

  • in Technik-, Industriebetrieben
  • in öffentlichen Kontrolleinrichtungen
  • in Gemeinden, Interessensgemeinschaften (als BeraterIn)

 

Ausbildung

  • Fachschule für Chemie – Ausbildungsschwerpunkt Chemische Technologie und Umwelttechnik (3 Jahre, z.B: 1170 Wien)
  • Höhere Lehranstalt für Werkstoffingenieurwesen, Ausbildungsschwerpunkt Kunststoff und Umwelttechnik (5 Jahre, z. B: Andorf, Kapfenberg)
  • Kolleg für Bautechnik, Ausbildungszweig Umwelttechnik (2 Jahre, z.B: Mödling)