Durchatmen mit dem „Sea Tree“
In Großstädten fehlt es oft an Grünflächen, die jedoch wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten würden. Niederländische ArchitektInnen nahmen dies zum Anlass und entwarfen den „Sea Tree“: Das dreißig Meter hohe Konstrukt soll in Häfen und Flüssen verankert werden und als Wohnraum für verschiedenste Lebewesen dienen.
Mit dem Meeresbaum verfolgen die ErfinderInnen das Ziel, für bessere Umweltbedingungen zu sorgen und klimatischen Problemen entgegenzuwirken. So wird vielerorts bereits ein Rückgang der Ausbreitung von Bienen, Vogelarten und damit auch Pflanzen festgestellt. Mit dem „Sea Tree“ kann dieser Artenschwund begrenzt werden, da er ein Ökosystem darstellt, dessen Wirkung im Umkreis von mehreren Kilometern spürbar sein wird. Ein weiterer Vorteil ist die reinigende Wirkung der Pflanzen. Die umgebende Stadtluft wird wie ein Filter gereinigt und klimaschädliches CO2 gebunden. Unter der Wasseroberfläche entstehen inzwischen lebenswichtige Korallenriffe und andere Lebensräume für Fische und Kleinstlebewesen.
Wichtige Voraussetzung für den Erfolg: Um die Entwicklung und den Lebensraum der Geschöpfe nicht zu stören, ist für Menschen das Betreten der neuartigen Ökosysteme verboten!
Sofern die Finanzierung der neuen Ökosysteme positiv verläuft, könnte laut den niederländischen ArchitektInnen bereits im Jahr 2014 der erste „Sea Tree“ in New York realisiert werden.
Nähere Informationen sowie eine Grafik des „Sea Trees“ finden Sie unter:
Waterstudio.NL





