Scheuch GmbH – Teil 1
In Betrieben ist es oft nicht vermeidbar, dass bei der Produktion Späne, Stäube oder Schadstoffe entstehen, die in die Luft gelangen und diese verunreinigen. Um dem entgegenzuwirken, setzen immer mehr Unternehmen auf moderne Technologien zur Luftreinhaltung. Zur Verfügung gestellt werden diese zum Beispiel von der Firma Scheuch. Das im oberösterreichischen Innviertel ansässige Unternehmen versorgt Betriebe der Holz-, Holzwerkstoff-, Metall-, Steine-Erden- und Energie-industrie mit innovativen Anlagen und Produkten im Bereich der Luft- und Umwelttechnik.
Andrea Freisler-Traub, Personalleiterin bei Scheuch, informiert: „Der Slogan von Scheuch – ‚Wir machen schmutzige Luft sauber!´ erklärt sich eigentlich von selbst: Wir unterstützen unsere Kunden bei der Luftreinhaltung und versuchen bei jeder Anlage einen zusätzlichen Mehrwert zu generieren. Für die Energieindustrie entwickeln wir beispielsweise Absaug- und Entstaubungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Damit bieten wir unseren Kunden einen Zusatznutzen und ermöglichen Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten.“ Aufgrund der klimaschonenden Produkte zählt Scheuch mit seinen MitarbeiterInnen zu einem innovativen Arbeitgeber im green jobs-Bereich.
Luftreinhaltung? Wie funktioniert das?
„Das Produkt von der Stange existiert nicht bei Scheuch. Es gibt eine Vielzahl innovativer Produkte mit unzähligen Adaptierungen und Spezialanfertigungen, um die Luft zu reinigen. Meist stellen wir Sonderkonstruktionen her, die genau auf die Kundenwünsche abgestimmt sind“, erklärt Andrea Freisler-Traub.
Sonderkonstruktionen werden unter anderem in der Holzindustrie eingesetzt. Bearbeitet zum Beispiel ein Tischler ein Brett so entsteht dabei Holzstaub, der ohne Absaugung in die Luft und folglich in die Atemwege der MitarbeiterInnen gelangen würde. Scheuch saugt diese schmutzige Luft vorher ab, filtert mittels Schlauchfilter die Verunreinigungen heraus und führt die saubere Luft an die Umgebung wieder zurück. Das im Filter verbleibende Material kann anschließend für weitere Produkte (z.B. Pellets zum Heizen) wiederverwendet werden.
Die verschiedenen Technologien und Sonderkonstruktionen von Scheuch werden im In- wie auch im Ausland nachgefragt. Zu den Kunden des „grünen“ Unternehmens zählen neben kleinen Tischlereien und Sägewerken auch große Industriekonzerne wie zum Beispiel in der Zementbranche, die weltweit agieren.
Was zeichnet Scheuch im Hinblick auf den Umweltschutz aus?
Andrea Freisler-Traub dazu: „Wir unterstützen unsere Kunden nicht nur bei der primären Aufgabe der Luftreinhaltung, sondern verstehen deren Prozesse zu 100%, sodass wir innovative Zusatznutzen wie die Wärmerückgewinnung entwickeln und bereitstellen können.“ Scheuch leistet mit seinen Anlagen und Produkten einen wertvollen Beitrag zum globalen Klimaschutz und trägt somit zur Steigerung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit bei. Hierzu gehören die Reduktion von Emissionen sowie der Brand-, Schall- und Lärmschutz. Diese Tätigkeitsfelder tragen ebenfalls zur Schaffung und Sicherung von green jobs bei.
Daten und Fakten
- Eigentümer: Familie Scheuch Privatstiftung
- Gründung: 1963 durch Alois Scheuch
- Hauptsitz: Aurolzmünster (Oberösterreich)
- Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Herbert Kendler (kaufmännischer Geschäftsführer), Dipl.-Ing. Stefan Scheuch (technischer Geschäftsführer)
- Mitarbeiter: 630 in Aurolzmünster, 100 in Prievidza (Slowakei)
- Niederlassungen: Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Russland, Slowakei, USA
- Umsatz: 120 Millionen Euro (2011)
- Exportanteil: 80 Prozent
Nähere Informationen finden Sie unter:
www.scheuch.com
Im zweiten Teil erfahren Sie mehr über green jobs sowie Aus- und Weiterbildungswege bei Scheuch.





