Green jobs sorgen für Dynamik

Laut EU-Definition entstehen green jobs bei der Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen, deren Hauptzweck der Umweltschutz ist.

Etwas genauer beschrieben sind dies Berufsbilder in der Herstellung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen, welche Umweltschäden vermeiden und natürliche Ressourcen erhalten. Dazu zählen unter anderem Sparten wie erneuerbare Energien, nachhaltiges Bauen und Sanieren, Wasser- und Abwassermanagement.

Eine Vielzahl von Studien hat bereits versucht, den Begriff „green jobs“ zu fassen und zu erklären. Die Definitionen hierzu sind teilweise ziemlich divergent. Green jobs werden meist als Arbeitsplatz in einem „grünen Arbeitsbereich“ verstanden. Meist wird für die Definition ein Mix aus Sparte, Beruf und Ökologierelevanz gezogen. Ein weiterer Erklärungsversuch auf diesem Gebiet befasst sich mit den Rahmenbedingungen, wie  angemessene Bezahlung, Sicherheit am Arbeitsplatz sowie arbeitsrechtlichen Voraussetzungen.

In Österreich weisen die Sektoren erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen und Sanieren die meisten green jobs auf. Das betrifft zum einen die Produktion und Bereitstellung erneuerbarer Energie zum anderen zählt im Bereich Bauen und Sanieren die Errichtung von Passiv- und Niedrigenergiehäusern sowie die thermische Sanierung dazu. Weitere green jobs-Sparten sind der Boden- und Grundwasserschutz, die Abfallbehandlung, -vermeidung und Abwasserbehandlung sowie andere Umweltschutzaktivitäten wie im Bereich der Luftreinhaltung sowie des Lärmschutzes.

Wesentlich im Bereich der green jobs ist das Phänomen, dass diese Berufsgruppe stets als „dynamisch, bewegend“ verstanden wird– das umfasst zum einen die Tätigkeit, aber auch das Unternehmen, welches green jobs anbietet.